| Waldbeweidung |
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Bei der Umsetzung der Ziele des Naturschutzgroßprojektes spielt die Beweidung eine wichtige Rolle. Dies betrifft sowohl den Erhalt und die Wiederherstellung von Lebensräumen der historischen Kulturlandschaft der Senne (Heiden, Magerrasen, Extensivgrünland) als auch die Verbesserung der Lebensbedingungen für Licht und Wärme liebende, seltene Pflanzen und die Tiere im Wald. In Waldflächen der Wistinghauser Senne werden seit Oktober 2011 Schottische Hochlandrinder eingesetzt, um dauerhaft mehr Licht und Wärme an den Waldboden zu bringen. Damit sollen vor allem Arten gefördert werden, die in der historischen Heidelandschaft häufig im Gebiet vorkamen, mit dem Rückgang dieser Lebensräume seit Mitte des 19. Jahrhunderts immer seltener wurden und heute stark gefährdet sind. Weitere Informationen:
Verhalten im WeidegatterDie zur Beweidung eingesetzten Schottischen Hochlandrinder sind friedliche Tiere. Bedrohliche Situationen für Besucher sind also nicht zu erwarten. Um die Tiere und ihr Verhalten besser zu verstehen und um bestimmte Situationen besser beurteilen zu können, sollten Sie sich vor dem Betreten der Weidegatter mit den Verhaltensweisen der Tiere vertraut machen. Hierzu hat der Naturpark ein Merkblatt erarbeitet, das Sie hier herunterladen können. ![]() |